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war voruebergehend abgetaucht in voellig andere welten und habe unzaehlig viele, interessante, fremde, andere eindruecke gesammelt, die noch verarbeitet werden wollen. In namibia war's fuer mich die weite des landes und die tier- und pflanzenwelt, die staubigen Pisten, die gerade mal 1,8 Mio. menschen auf knapp der flaeche von westeuropa. in suedafrika und capetown waren es die gegensaetze der lebensbedingungen zwischen metropole und township... oder so aehnlich... unglaublich!
zwei tage nach unserem trip zum fish-river-canyon (namibia) wurde dort tagelang nach einem sachsen gesucht, der in den canyon herabgestiegen war und nicht mehr gefunden wurde, waehrend seine frau oben auf ihn wartete... weitere zwei tage nach unserem besuch in langa, einem township in kapstadt, wurde dort an einer uns bekannten stelle ein neunjaehriger junge erschossen, der zwischen die fronten von zwei gangs geraten war. dazu noch die lebensweise der deutschen in namibia und in kapstadt... das alles wuerde reichen um buecher zu fuellen und ich weiss noch gar nicht was ich mit den gewonnenen erfahrungen anstellen kann. vielleicht wird es reichen um fuer eine gewisse zeit die herausforderungen des alltags mit etwas mehr gelassenheit anzugehen. nach 7700 gefahrenen km (davon 2000 auf geteerten strassen) und ca. 3000 fotos war es die bisher spannendste "auszeit", die ich jemals hatte. in vier stunden geht's in der sperrsitzklasse zurueck in eine andere realitaet, denke ich mir so. und: frueher oder spaeter haette ich gern ein satphone - alles andere sind kruecken.
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