heute ist mein sechster tag ohne nikotin. geht doch, denkt mensch sich erst mal so.
der morgendliche "heißhunger" auf die erste zigarette ist nicht mehr da.
das sollte ich mir wohl als "zugewinn an
lebensqualität" verdeutlichen.
so heißt das jedenfalls bei den gesundheitsaposteln im tv immer.
für mich ist es jedenfalls angenehm diesen "hunger" nicht zu verspüren und ich glaube, ich huste etwas weniger.
problematisch ist immer noch mein "persönliches belohnungssystem", dass immer dann zum einsatz kam wenn ich etwas erledigt hatte. mein weg führte dann automatisch auf den balkon... "jetzt eine zigarette gönnen".
oder auch andersrum: "erstmal eine rauchen und überlegen"...
jetzt will ich immer noch ständig auf den balkon in's rauchereckchen gehen.
muss mir mithin dringend ein neues belohnungssystem einfallen lassen.
hab mir mal nen counter eingebaut, der die tage seit der letzten zigarette zählt.
(lässt sich latürnich auch resetten :-)
jeden tag beschäftige ich mich ein paar minuten bewusst mit dem thema.
häufig finde ich im netz artikel, die das thema zu wenig sachlich angehen.
da werden dann hymnen gesungen auf die "wahnsinnigen gesundheitlichen risiken" etc.pp.
ist für mich wenig interessant und eher abstoßend.
heute bisserl was gelernt über hormone und deren auswirkungen
Dopamin: Wohlbehagen, Freude, verringertes Hungergefühl
Adrenalin: Wachheit, verringertes Hungergefühl
Acetylcholin: Wachheit, Steigerung kognitiver Funktionen
Vasopressin: Verbesserung der Gedächtnisleistung
Serotonin: Affekte, verbessertes Hungergefühl
Beta-Endorphin: Nachlassen von Angst und Anspannung
wenn diese
hormone nachlassen, hat mensch entzugserscheinen heisst es da... aha...