herrn //asco sein wirres zeugs ist hier zu finden





1994 warnte der Computerwissenschaftler Nicholas Negroponte die Manager der Plattenfirmen: Das Internet werde ihnen das Geschäft kaputt machen. Aber das wollte damals niemand hören. Inzwischen wird der Mitbegründer des legendären Media Lab am Massachusetts Institute of Technology ernst genommen. Sein neuestes Projekt "One Laptop Per Child" ist ein grünfarbener, internet-tauglicher Computer mit 500 Mhz, Handkurbel und WLAN.

Der Prototyp wurde von MIT-Forschern für Schulkinder in Entwicklungsländern konzipiert und folgt einem revolutionärem Ansatz: Der Mini soll maximal 100 US-Dollar kosten. 50 Millionen, 100 Millionen, womöglich 200 Millionen Rechner will die von Negroponte gegründete gemeinnützige Initiative in Zukunft in alle Welt schicken. Für die Kinder wird er kostenlos sein. Die jeweiligen Staaten sollen ihn ähnlich wie Schulbücher finanzieren, eventuell mit ausländischer Hilfe. So könnte der Rechner z.B. für 200 Dollar in den Industrieländern verkauft werden und mit dem Gewinn könnten Lieferungen in die Entwicklungsländer finanziert werden.

$100 - One Laptop Per Child $100 - One Laptop Per Child $100 - One Laptop Per Child $100 - One Laptop Per Child

Die großen Computer-Konzerne hören sowas gar nicht gern! Bill Gates und sein Cheftechniker Craig Mundie haben sich deshalb bereits mit Negroponte getroffen und erörtert wie Microsoft (noch schnell) Teil des Projekts werden könnte! Bislang soll der 100-Dollar-Laptop nämlich mit dem kostenlosen und frei verfügbaren Linux-Betriebssystem der Firma Red Hat ausgestattet werden. Red Hat, Google und AMD fördern diese Initiative seit langem mit Millionenzuwendungen. Dass womöglich bald in vielen Entwicklungsländern auf den meisten Computern keine Windows-Programme laufen, ist für Microsoft keine angenehme Perspektive, soll doch möglichst jedes Kind mit Produkten der Fa. Microsoft aufwachsen und später dabei bleiben... Vor diesem Hintergrund erklären sich denn auch die microsoft'schen Aktivitäten Computer für Entwicklungsländer zu spenden.

Nicholas Negroponte meint herkömmliche Computer seien "fettleibig" geworden: Zwei Drittel ihrer Software sind nur noch dafür da, dass das übrige Drittel funktioniert. Die MIT-Entwickler verfolgen daher ein anderes Konzept. Sie verzichteten auf den Einbau einer Festplatte, um Kosten und Gewicht zu sparen. Zudem verfügt das Gerät über eine Handkurbel, mit der auch in Gebieten ohne Stromversorgung der Akku aufgeladen werden kann. Eingebaut ist zudem ein WLAN-Funkmodul. Mit Hilfe einer MIT-Software können die Computernutzer per WLAN drahtlose Netze aufbauen - und womöglich so auch miteinander telefonieren.

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 •  kommentieren                Sa. 19.11.2005, 15:11


 
das wäre doch mal ein gutes spendenkonzept! ich kaufe auch einen.

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Wir wären dann schon mal zwei.. und es wäre für einen guten Zweck.
Lula da Silva wird hoffentlich die ersten 100.000 Stück ordern...





 
Zweifel am 100$ Laptop
Mitllerweile sollen sich vier Firmen für die Produktion der Maschine beworben haben und auch erste Zweifel an der Realisierbarkeit zum vorgesehenen Preis angemeldet haben, meldet der Heise-Newsticker. Mensch Leute, das muss doch irgendwie machbar sein!

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