Labor für kreative Haushaltsführung
Samstag, 30. September 2006
Hefeextrakt, Glutamat und modifizierte Stärke
Heute endlich mal bißchen recherchiert, welche Sachen aus der Giftküche industriellen Lebensmittelproduktion man Essen kann und was man besser weglässt.

Natriumglutamat, Mononatriumglutamat und Glutamat, äußerst beliebter Geschmackstuner, haben einen zweifelhaften Ruf. Sie sollen unter anderem den Ausbruch verschiedener neurologischer Krankheiten begünstigen. Weglassen ist besser.

Hefeextrakt ist ein mittels Säure aus abgestorbenen Hefezellen herausgelöstes Würzsalz, um es mal unscharf und einfach zu formulieren. Wird allerspätestens im Körper zu Glutamat aufgespalten, ist also genauso bedenklich. Klingt nur gesünder.

Relativ unbedenklich erscheint mir die modifizierte Stärke zu sein, die wie normale Stärke verdaut wird. Auch wenn ich ein gewisses Mißtrauen, was den Herstellungsprozeß betrifft, nicht abstreiten kann: Hier kommt beispielsweise Salzsäure zum Einsatz, Wasserstoffperoxid (das ist das giftige Zeug zum Haare blondieren) oder sie wird z.B. mit Phosphorsäure (Hauptzutat in Cola übrigens) verestert. Das klingt lustig, ist aber ein Destillationsverfahren, wenn ich mich recht an den Chemieunterricht erinnere. Wird ansonsten eingesetzt um künstliche Aromen herzustellen.

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Donnerstag, 12. Januar 2006
Inhalt:
"Schweinefleisch, Wasser, Zucker, Geschmacksverstärker, Anabolika, kann Reste von Reinigungspersonal enthalten." [Tombo]

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Dienstag, 10. Mai 2005
Hutmacher-Schokolade


Das in der berühmtesten Brause der Welt, der Coca-Cola früher Kokain (allerdings nicht in der bekannten Form als Pulver schön mit Glasmehl, sondern als Extrakt aus Kokablättern) enthalten war, ist ja nun ein alter Hut. Die Sache mit dem Alkaloid Theobromin im Kakao ist auch noch einigermaßen bekannt. Allerdings müßte man wohl ungefähr einen Sack Kakao essen um davon High zu werden. Der Schokolade werden ja immer wieder alle möglichen Dinge angedichtet. Was wenige wissen ist, dass u.a. der berühmte Schokoladenhersteller Stollwerk früher Schokolade mit Quecksilber verkaufte, und zwar als sog. Heil- oder Sanitärschokolade. Das war, wie man aus obiger Abbildung entnehmen kann, für alles mögliche gut. Das Quecksilber unter anderem auch ganz berühmte Hutmacher verrückt machte, und in der Medizin am besten nur in Form von Thermometern eingesetzt wird, egal. "Für Kinder genügt schon ein Viertel"...

Beim Einkauf für die nächste Tee-Party, lesen Sie mal wieder die Zutatenliste...!

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